Zwei Blinde auf Krückstöcken

Seit Wochen beratschlage ich jetzt eine Freundin in den Fragen des erfolgreichen Anbandelns. Da werft ihr jetzt wahrscheinlich ein, dass das der Blinde ist, der den Einäugigen spazieren führt. Richtig. Oder ich als Körper-Klaus (kann mit meinen Koordinations-Fähigkeiten gerade so geradeaus gehen) stütze jemanden, der ein gebrochenes Bein hat. Nur zur besseren Veranschaulichung. So stolpern wir also dahin, im Dunkeln, mit einer Krücke unter dem Arm und meiner Freundin am anderen Arm eingehakt – mir nach, ich folge! Sprach sie, und fiel um.

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Als der Stalker seinen Namen verlor…

Ich muss wohl zugeben, dass ich für die letzte Geschichte zu viel versprochen habe. Denn wo war das Stalking unter der Stalker-Überschrift? Nun, das fing ab diesem Punkt erst an.

Das Ganze wurde so ein einschneidendes Erlebnis, dass der Herr seitdem für mich und meinen Freundeskreis seinen Namen verlor.

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Als der Stalker aus dem Schrank fiel

Hier ist immer noch alles etwas im Unruhe-Zustand. Also in meiner neuen Wohnung. Beim Auf- und Umräumen fielen mir gerade alte Fotos in die Hand. Was grinste mich da an? Wie dünn ich mit 20 war. Oh, und die einzige fotografische Dokumentation von meinem Stalker. Tja, das ist jetzt gut und gerne 14 Jahre her. Hatte ich mal erwähnt, aber hab ich die ganze Geschichte erzählt? No? Well, well, das wird lustig…

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Wie ich am Opportunismus scheiterte…

Fünf Wochen hatte ich Zeit, über die Seifenoper mit dem Herren nachzudenken und kam zu dem Schluss, dass es das nicht sein kann. Ja, er war schön und….groß, aber selbst meine Grenzen sind irgendwann erreicht. Aber wir befinden uns ja gerade in dieser Pandemie. Also beschloss ich, einmal im Leben so richtig opportunistisch zu sein. Naja, ihr werdet sehen, wie gut das funktioniert hat.

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Am See mit Jekyll & Hyde

Ich habe mir ja schon oft gefragt, was mir beim Dating eigentlich weiterhelfen würde? Abgesehen von einem intakten Selbstbewusstsein, meine ich jetzt. Mehr Lächeln, schönere Zähne, aufgepimptes Gesicht oder Dekolletee? Es stellt sich in dieser Rückblenden-Episode heraus, dass es nichts davon ist. Was mir fehlt ist eine wichtige Fähigkeit, die jetzt schon mehr als ein Mann von mir gefordert hat.

Gedankenlesen. Empathie ist out, Telepathie ist das neue Ding.

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Mit dem Zementsack gepudert

Nichts zu sagen hielt ich erstmal für die beste Idee, aber es kam mich teuer zu stehen. Denn obwohl ich den fehlenden Schlaf von Sonntag auf Montag dann den Rest der Woche nachholte, blieb ich ein Nervenbündel. Telefon hin, Telefon her gewälzt, mit allen Freunden telefoniert – und alle sagen das gleiche: Bist du irre? Der hat doch einen an der Waffel. Lösch einfach sofort die Nummer.

Aber nein, ich bin nicht mit dem Klammerbeutel gepudert. Mich muss man schon mit einem Sack Zement mit wachsender Begeisterung auf den Kopf hauen, bis sowas bei mir durchdringt.

Wenn ich mal einmal jemanden treffe, von dem ich denke ich mag ihn, dann bin ich zäh.

Aber zum Zementsack……

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Mutter, der Mann mit der….Eskalation ist da

Ich fürchte, ich hab den Faden verloren zwischen all der Eskalation. Dabei war die Eskalation der rote Faden in dieser „Beziehung“. Ja, ich erzähle auch noch, wie am Ende alles aus ging, mit dem Mann, mit dem es so gut angefangen hatte. Aber damit hier alle bei der Reisegruppe bleiben, sollte ich wohl nochmal zurückgehen in die Zeit, als die Eskalation sich immer weiter ausbreitete.

Nach der Nummer mit dem Orthopäden hätte ich echt spätestens das Handtuch werfen sollen. Aber ich bin ja so naiv und glaube, das könnte sich noch auswachsen oder nur an einem schlechten Tag liegen oder so. Tja, daran lag es nicht. Mehr an der Medikation, die er für die schlechten Tage verwendet…

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Es klatscht gleich – aber keine Beziehung

Ob ihr es klatschen gehört habt, hab ich gefragt? Das Geräusch, das ihr hört, sind meine Freunde, die sich alle regelmäßig mit den Händen vor den Kopf schlagen, weil ich noch den gleichen Typen date. „Das ist so viel Wartungsaufwand mit dem, da kann ich mir nicht vorstellen, dass du daran hängen bleibst.“ Sagte eine Freundin. Vor ein paar Wochen. Weise.

Photo by Laura Stanley on Pexels.com

Nun, und jetzt? Hänge ich immer noch. Wie fucking Pattex. Zeit für Entscheidungen.

Und was hat noch immer alles entschieden? Genau, die Frage nach Exklusivität.

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