Krass gut, krass nicht relaxt

Krass. Krass, wenn es mal gut läuft. Eigentlich. Eins meiner Lieblingswörter. Also eigentlich, nicht krass. Das dritte und vierte Date waren fantastisch.  Ein Wort, das ich wirklich selten benutze. Ich bin nicht geizig. Nur mit Lob. Aber ja, es war krass gut. Und lang. Gute Unterhaltung, gutes…..eh, alles.

Und was kommt jetzt? Die Folter.

First World Problems Deluxe, würde ich mal sagen. Alles ist gut erstmal.

Aber wieso kann ich nicht mal locker lassen? Wieso quält mich mein Kopf so?

Ob ich dumm bin, hab ich gefragt?

Er ist nachmittags am nächsten Tag gefahren. Das ist nicht schlecht. Kann mich echt nicht beschweren. Perfektes Wochenende.

Und dann? Dauert es ein bis zwei Stunden, bis der Verstand wieder anspringt.

Oh, ob das auch wirklich alles so gut ist? Also das, was er da gesagt hat, was ich da gesagt hab, war das blöd? Kann man das falsch verstehen? Hab ich da was falsch verstanden?

Und ist der nicht überhaupt eh nicht für was Verbindliches geeignet?

Und sollte er jetzt nicht auch schon mal texten? Vielleicht sollte ich auch? Aber man will ja nicht zu eager sein.

Die School Of Life, ich bin ein großer Fan, hat mir ja erst heute noch erklärt, dass es einen Unterschied gibt zwischen zu needy sein und einfach nur sagen: Hey, ich find dich gut, ich will dich bald wieder sehen. Man kann auch verwunderbar sein und offen und gleichzeitig sagen, dass man sich das gut vorstellen könnte mit jemandem (nach derzeitigem Stand der Dinge) – aber nicht die Welt zusammenbricht, wenn der andere das nicht kann.

Stark und verwundbar gleichzeitig. Gefällt mir. Gutes Konzept.

Einfach mal sagen, wie es ist.

Die Frage ist, wie macht man das? Da warte ich nun echt noch auf Antworten, School of Life.

Die simple Information, dass man jemanden super findet, aber es auch jetzt kein Weltuntergang ist, wenn er einen nicht super findet, hört sich ja mehr so nach Kindergarten an. Sagen wir mal, ab der Grundschule hatte ich gelernt interessantere Statements zu formulieren als:

Wenn du nicht mit mir spielen willst, dann bäh!

Ist ein schmaler Grat zwischen einer souveränen Ansage und so einem kindlichen Trotz.

Ich bin jetzt intrigued, würde das gern weiter austesten und das wäre bestimmt schön. Aber die Welt bricht auch nicht zusammen, wenn nicht.

Ist alles eine Entscheidungsfrage. Ich kann mich für jemanden entscheiden, aber ich entscheide mich ganz sicher gegen jemanden, der mich nicht will. Oder nicht weiß, was er will.

Sorry, aber dafür ist das Leben zu kurz.

Kann ich also ehrlich sagen, dass ich ihn mag und gerne wieder sehen will, oder macht das alles kaputt? Muss ich mich noch ein, zwei, drei Wochen oder Monate quälen um herauszufinden, was er will? Wahrscheinlich weiß er das selbst nicht mal.

Ich leide mir also still weiter einen Wolf. That’s what you do. Da muss man anscheinend durch, um mal irgendwo anzukommen. Nicht zu viel sagen. Nicht zu viel verlangen.

Der Mann muss ja jagen (Hört sich für mich eigentlich auch nach nem sexistischen Vorurteil an immer)

Und wahrscheinlich ist es auch besser, um selbst eine bessere Perspektive zu bekommen. Will ich das echt? Oder bin ich nur hormongesteuert? Oder einsam? Was spricht eigentlich dagegen, dass es funktionieren könnte?

Oh ja, ihr seht schon.

Einfach mal zurücklehnen und genießen while it lasts. Nicht meine Stärke.

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