Geh Forrest, geh! – Aber nicht auf ein(em) Date

Ich gehe ja gern. Echt jetzt. Ich gehe viel und gern zu allen Orten. Mindestens die üblichen 10.000 Schritte am Tag, gute 7 km für mich. Feini, fein, denkt ihr jetzt, aber wen interessiert das?

Ich komme drauf, weil Corona uns neben den altbekannten Problemen auch noch diese Seuche gebracht hat: das Spaziergangsdate.

Und was soll ich sagen, ich kann gehen, ich kann mich glaub ich ganz gut unterhalten, aber beides zusammen? Spaziergangsdates funktionieren nicht.

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Der Horror des Jodeldiploms

Wie verzweifelt kann man eigentlich sein? Normalerweise ist meine Antwort auf diese Frage: JA.

Aber auch mich kann man verschrecken! Denn wenn ich eins noch mehr fürchte als wirklich unlovable zu sein, dann wohl: abhängig zu sein.

Dabei habe ich eine Vorliebe für Amis – und die nun teilweise eine Vorliebe dafür, mit ihrem Portmonee zu wedeln.

Schwierig Kiste. Hier die Story von dem Mann, der mich in nur wenigen Tagen verschreckt hat.

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Missverständnisse auf der Meta-Ebene

So memorable sei unser Date ja wohl nicht gewesen, sagt er – nach einer Erklärung dazu, warum er mir entfolgt ist. Weil ich ja noch nichts drüber geschrieben hätte. Immerhin hätte ich es mit einem der Adjektive von „gut“ oder „schlecht“ bedacht, in meinem Text am Freitag.

Er solle mich doch bitte nicht hetzen, sage ich. Ich sei noch ganz schön hinterher mit dem Schreiben und wie es weiterginge, könne er sich aussuchen. Zwinker, zwinker.

Das führt dann dazu, dass er mir erklärt, dass das als Date „offenbar nicht wirklich funktioniert“ habe. Er hätte aber wirklich eine sehr gute Zeit gehabt, möge meine abgeklärt-sarkastische Art und ich sei sympathisch, intelligent, witzig und attraktiv.

Ihr könnt euch vorstellen, dass es mit einem ABER weiterging, oder?

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Aller „guten“ Dinge…

Ich weiß nicht, ob aller guten Dinge wirklich drei sind – und in jedem Fall sind die guten Dinge keine Dates. Selbst, wenn die Dates eigentlich gut waren. Gehören ja schließlich immer zwei dazu, um es dann auch gut zu finden.

Das dritte Date im Bunde will ich euch also nicht vorenthalten. Eigentlich dachte ich, dass ich darüber am wenigsten schreiben könnte – denn, was will man auch sagen, wenn es gut war?

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Weniger lustige Wahrheiten

Zugegeben, ich habe zuletzt wieder ein wenig den Kopf in den Sand gesteckt. Ich bin geimpft – yea! Und ich bin den Narzissten los – auch yea! Aber was ist die Konsequenz daraus? Wieder mit dem Daten anfangen. Weniger yea.

Wobei, ich muss sagen, ich hab mich zuletzt auf drei erste Dates getroffen. Eins war schlecht, eins war gut und eins war – ehm, ja, nicht gut, aber leider auch nicht lustig. Nicht im Sinne von – der Herr hatte keinen Humor, sondern mehr wie: Ohgott, das ist ja furchtbar. Es war sozusagen traurig.

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Unsichtbarer Stacheldraht

Stellt euch mal Stacheldraht vor, den man überhaupt nicht sehen kann – fies, oder? Ich hab seit vorletzter Woche sowas im Gesicht. Natürlich keinen richtigen Stacheldraht, mehr einen minikleinen Faden mit Widerhaken, der meine merkel-mäßig hängenden Wangen nach oben ziehen sollte. Schade nur, dass er das nicht tut.

Tja, ich hab mich endlich getraut. Bin ich böse drum? Jein.

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7 Gründe für meine Dummheit

  • Alle 7 überraschen mich

Wow. Einfach nur wow. Auf so vielen Ebenen. Bisher kam der Narzisst und wurde auch schnell wieder gegangen. Vor zwei Wochen kam er dann und brachte einen Sack voll Drogen und extragroßer Verhütungsmittel mit. Und blieb zum Frühstück. Und für diverses Streaming-Programm für Nerds beim Kuscheln am Sonntagnachmittag. Er ging – leicht benebelt und mit leerem Rucksack.

Will ich damit angeben und Clickbait streuen? Ja – auch.

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Geld verdirbt nicht alles

Geld verdirbt den Charakter – über dieses abgedroschene Sprichwort habe ich zuletzt viel nachgedacht. In anderen Zusammenhängen als beim Dating zwar, aber trotzdem kommt es mir jetzt wieder in den Sinn. Der Mann, der sich den ganzen Sommer über hat von mir aushalten lassen – dieser Mann macht jetzt Witze darüber, dass ich ihm 2 Euro schulde.

Was beweist das? Man muss nicht mal Geld haben, um einen Charakter präsentieren zu können, der einer verschimmelten Banane gleicht.

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BIDA – Bin ich das Arschloch?

In der allgemeinen Problemschwemme der letzten Zeit habe ich mich nicht ganz wohlgefühlt. Irgendwie……irgendwie fehlte da noch was. Ich mein, kann ja nicht sein, dass ich nur unter dem Single-Dasein leide, unter meinem Gesicht und meiner Wohnsituation sowie diffuser Corona-Angst. Machen wir es noch ein wenig komplizierter und stellen die Frage? Bin Ich Das Arschloch? Und nicht der Narzisst? Oder einfach wir beide?

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