Unsichtbarer Stacheldraht

Stellt euch mal Stacheldraht vor, den man überhaupt nicht sehen kann – fies, oder? Ich hab seit vorletzter Woche sowas im Gesicht. Natürlich keinen richtigen Stacheldraht, mehr einen minikleinen Faden mit Widerhaken, der meine merkel-mäßig hängenden Wangen nach oben ziehen sollte. Schade nur, dass er das nicht tut.

Tja, ich hab mich endlich getraut. Bin ich böse drum? Jein.

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7 Gründe für meine Dummheit

  • Alle 7 überraschen mich

Wow. Einfach nur wow. Auf so vielen Ebenen. Bisher kam der Narzisst und wurde auch schnell wieder gegangen. Vor zwei Wochen kam er dann und brachte einen Sack voll Drogen und extragroßer Verhütungsmittel mit. Und blieb zum Frühstück. Und für diverses Streaming-Programm für Nerds beim Kuscheln am Sonntagnachmittag. Er ging – leicht benebelt und mit leerem Rucksack.

Will ich damit angeben und Clickbait streuen? Ja – auch.

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Geld verdirbt nicht alles

Geld verdirbt den Charakter – über dieses abgedroschene Sprichwort habe ich zuletzt viel nachgedacht. In anderen Zusammenhängen als beim Dating zwar, aber trotzdem kommt es mir jetzt wieder in den Sinn. Der Mann, der sich den ganzen Sommer über hat von mir aushalten lassen – dieser Mann macht jetzt Witze darüber, dass ich ihm 2 Euro schulde.

Was beweist das? Man muss nicht mal Geld haben, um einen Charakter präsentieren zu können, der einer verschimmelten Banane gleicht.

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BIDA – Bin ich das Arschloch?

In der allgemeinen Problemschwemme der letzten Zeit habe ich mich nicht ganz wohlgefühlt. Irgendwie……irgendwie fehlte da noch was. Ich mein, kann ja nicht sein, dass ich nur unter dem Single-Dasein leide, unter meinem Gesicht und meiner Wohnsituation sowie diffuser Corona-Angst. Machen wir es noch ein wenig komplizierter und stellen die Frage? Bin Ich Das Arschloch? Und nicht der Narzisst? Oder einfach wir beide?

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Die hässliche Seite des Lockdowns

Kann man wirklich den Lockdown für alles verantwortlich machen? Oh ja, ich hab gestern halt wieder etwas zu viel getrunken – ist ja Lockdown. Ach, Sport? Ne, ist ja Lockdown. Oh ja, ich hab meinen Selbstwert jetzt gegen etwas Gesellschaft von dem Narzissten eingetauscht. Ist ja Lockdown.

Kann man nicht. Das folgende Thema besteht aus zwei paar Schuhen: Dem Geständnis, dass ich mich wieder mit dem Narzissten getroffen habe (zum zweiten Mal) und der Frage, warum.

Fotos sind für mich der größte Horror

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Ein kathartisches Versprechen

Ich habe eine neue Geschichte versprochen. Öffentlich. Ich sollte wohl liefern. Aber ein Teil der neuen Geschichte könnte euch verunsichern. Oder könnte mich verunsichern? Wahrscheinlich beides (ok, mich vielleicht mehr). Höchstwahrscheinlich ist es mir auch einfach peinlich, dass ich in den Tiefen des Lockdowns doch schwach geworden bin. Ich hab mich wieder mit dem Handtuch-Narzissten getroffen.

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Entghostet – und nun?

Er hat mich entghostet. Im Corona-Lockdown fiel ihm wohl plötzlich meine Existenz wieder ein. Dabei hasse ich Klischees. Echt jetzt. Es ist ein Klischee an sich, das Klischee zu hassen. Aber jemanden schlecht zu behandeln, jede Nettigkeit mit Drama und Ghosting zu vergelten, um dann jetzt wieder auf der Matte zu stehen im Corona-Lockdown? Das ist sooo……..2020. 

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Zwei Blinde auf Krückstöcken

Seit Wochen beratschlage ich jetzt eine Freundin in den Fragen des erfolgreichen Anbandelns. Da werft ihr jetzt wahrscheinlich ein, dass das der Blinde ist, der den Einäugigen spazieren führt. Richtig. Oder ich als Körper-Klaus (kann mit meinen Koordinations-Fähigkeiten gerade so geradeaus gehen) stütze jemanden, der ein gebrochenes Bein hat. Nur zur besseren Veranschaulichung. So stolpern wir also dahin, im Dunkeln, mit einer Krücke unter dem Arm und meiner Freundin am anderen Arm eingehakt – mir nach, ich folge! Sprach sie, und fiel um.

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Wie ich am Opportunismus scheiterte…

Fünf Wochen hatte ich Zeit, über die Seifenoper mit dem Herren nachzudenken und kam zu dem Schluss, dass es das nicht sein kann. Ja, er war schön und….groß, aber selbst meine Grenzen sind irgendwann erreicht. Aber wir befinden uns ja gerade in dieser Pandemie. Also beschloss ich, einmal im Leben so richtig opportunistisch zu sein. Naja, ihr werdet sehen, wie gut das funktioniert hat.

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Am See mit Jekyll & Hyde

Ich habe mir ja schon oft gefragt, was mir beim Dating eigentlich weiterhelfen würde? Abgesehen von einem intakten Selbstbewusstsein, meine ich jetzt. Mehr Lächeln, schönere Zähne, aufgepimptes Gesicht oder Dekolletee? Es stellt sich in dieser Rückblenden-Episode heraus, dass es nichts davon ist. Was mir fehlt ist eine wichtige Fähigkeit, die jetzt schon mehr als ein Mann von mir gefordert hat.

Gedankenlesen. Empathie ist out, Telepathie ist das neue Ding.

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